Strategische Vorbereitung auf die EU-Fördermittelperiode 2014 – 2020

Update-Seminar

für Wirtschaftsförderer / Regionalmanager / Regionalberater

Ziele

Die moderne Wirtschaftsförderung ist erfolgsorientierter aber auch kommunikativer als früher. Sie stützt sich noch deutlich auf Fördermittel (exogene Potentiale), wertet aber zunehmend die regionalen Ressourcen und die Selbststärkung (endogene Potentiale) auf.

Die Neuorientierung der Förderpolitik von der flächendeckenden Versorgung zur Konzentration auf  Kerne, Cluster und Wertschöpfungsketten hat die Diskussion um „Gleichwertigkeit“, Fördermittel und Abhängigkeit forciert. Wirtschaftsförderer / Regionalmanager / Regionalberater sind herausgefordert, ihre Regionen und Kommunen vor Fehlorientierungen zu bewahren und sie aus einer möglichen Fördermittelfalle herauszuführen. Das Seminar soll

  • die Erfahrungen aus der auslaufenden Förderperiode evaluieren helfen,
  • das Herangehen an die Anschlussprojekte und die bereits erkennbaren neuen Projektlinien unterstützen und
  • die Neuorientierung der Wirtschaftsförderung v. a. in der Periode 2014 – 2020 vermitteln.

Es werden konkrete, von den Teilnehmenden zur Diskussion gestellte Situationen und Projekte behandelt, es werden Auswege aus der Fördermittelfalle gezeigt.

Inhalt

Schwerpunkt 1: Regionale Wirtschaftsförderung in der Neuorientierung

  • Veränderter Handlungsbedarf – Zukunftsorientierte Wirtschaftsförderung
  • EU–Förderperiode und die Strategie 2020
  • Probleme der Neuorientierung

Schwerpunkt 2: Probleme der Fördermittelpraxis

  • Antragstellung – Projektmanagement – Erfolgsmessung – Abrechnung
  • Anschlussprojekt – Verstetigung – Folgekosten
  • Abhängigkeiten – Fehlorientierungen – Richtungswechsel

Schwerpunkt 3: Auswege aus der Fördermittelfalle

  • Defizitbewusstsein und Selbststärkungswille
  • Neue Instrumente der regionalen Wirtschaftsförderung
  • Kooperationen regionaler Akteure

Dozenten & Gesprächspartner

Das Seminar bietet Fachvorträge erfahrener Regional- und Projektmanager. Im Schwerpunkt "Probleme der Fördermittelpraxis" wird dialogorientiert gearbeitet. Es werden von den Teilnehmenden eingebrachte Situationen und Probleme diskutiert.

Steffen Lange, Ph.D.

  • Leiter des Studiengangs „Regionalmanagement“ an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (FH) Eberswalde (HNEE)
  • Berater und Trainer für strategisches und operatives Marketing und integrierte Managementsysteme beim Management- Beratungs- und Trainings- Institut GbR in Strausberg sowie Fördermittelberatung beim MBT-Institut Berlin

Dr. Ingrid Trute

  • Projektmanagerin W.O.W. Kommunalberatung und Projektbegleitung GmbH, Bernau bei Berlin
  • Begleitung von INTERREG IVA-Projekten in den Ländern Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg und der Wojiwodschaft Westpommern (Euroregion POMERANIA)
  • Mitwirkung an der inhaltlichen Vorbereitung von Dokumenten für die Förderperiode 2014 – 2020 in der Euroregion POMERANIA

Prof. Dr. Michael Rösler

  • Professor für Volkswirtschaftslehre und regionale Wirtschaftsentwicklung i. R.
  • Leiter Kommunikationsforum Regionalmanagement des EIPOS e. V.

Zielgruppe

Regionalmanager und Projektmanager, die ihre Erfahrungen der auslaufenden Projekte verstetigen und in Anschlussvorhaben überführen wollen.

Mitarbeiter aus Verwaltungen, die Verantwortung für die zukunftsorientierte Entwicklung urbaner oder ländlicher Regionen tragen.

Berater und Planer, die Regionalverwaltungen, mittelständische Unternehmen und Bürgerinitiativen begleiten.

Organisation

Termine

auf Anfrage

Kursgebühr

280 Euro
Leistungen: 2-Tages-Seminar, Seminarunterlagen, weiterführendes Studienmaterial, Teilnahmebescheinigung, Service, Verpflegung

Seminarunterlagen
Die Teilnehmenden erhalten Skripte der Dozenten und weiterführendes Studienmaterial. Aus den Diskussionen werden unter Beachtung des Datenschutzes die nutzbaren Ergebnisse abgeleitet und den Teilnehmenden übermittelt.

Abschluss

Teilnahmebescheinigung